Was ist Xylit?

zahnzuckerXylit ist ein so genannter Zuckeralkohol, der zu Sorbit und Lactit zählt. Insbesondere wird es in der Lebensmittelindustrie verwendet, weil eine antikariogene Wirkung besteht und man somit seinen Zähnen etwas Gutes tut. Im Vergleich zu allen anderen Zuckerarten können keine schädlichen Wirkstoffe nachgewiesen werden und somit wird man seinen Zähnen mit dem Verzehr nicht schaden. Das Beste ist, dass Xylit vom Geschmack her echtem Zucker sehr ähnlich ist und somit die gleiche Süßkraft gewährleistet wird.

Wenn Xylit verzehrt wird, entsteht ein kühlender Effekt auf der Zunge, weil es seiner Umgebung Wärme entzieht, sobald es mit Flüssigkeit in Verbindung kommt. Neben den Zähnen wird man auch seiner Gesundheit dienen, da viel weniger Kalorien zugeführt werden. Des Weiteren kann der Stoff ohne Insulin verstoffwechselt werden, sodass auch Diabetiker keine Probleme damit haben werden. Schon vor vielen Jahren wurden finnische Studien durchgeführt, die nachwiesen, dass Karies hiermit reduziert werden kann. Die Bakterien können nämlich dank der Einnahme versoffwechselt werden und dann absterben. Darüber hinaus wird die Speichelproduktion angeregt und die Zähne werden glatter. Das wiederum führt dazu, dass sich Proteine schwerer an der Zahnoberfläche absetzen können. Wer den Stoff regelmäßig zu sich nimmt und beim Kochen oder Backen verwendet, wird weniger Zahnstein bekommen bzw. kann dieser einfacher entfernt werden. Bislang ist leider noch nicht bekannt, ob es Nebenwirkungen gibt. Viele Menschen sagen, dass der Stoff krebserregend sei, allerdings gibt es überhaupt keine Nachweise für diese Aussage. Der Organismus wird sich auch an höhere Mengen Xylit gewöhnen. Zu Beginn kann es bei einer Überdosierung vorkommen, dass der Stoff abführend wirkt, was sich später aber auf jeden Fall ändern wird. Xylit dient in Obst und Gemüse als natürliche Quelle und man findet es in Himbeeren, Blumenkohl und Erdbeeren. Man bezeichnet den Zucker auch oft als Birkenzucker, da er in der Rinde dieses Baumes vermehrt vorkommt. Xylit wird aber auch selbst von unserem Körper produziert, da es zum Abbau von Kohlehydraten gebraucht wird. In der Industrie gewinnt man es insbesondere aus Maiskolben, allerdings ist die Herstellung sehr aufwendig und somit muss man ein bisschen tiefer in die Tasche greifen als für gewöhnlichen Zucker.

In der Küche wird Xylit auf jeden Fall immer lieber verwendet, weil es weder dick macht noch die Zähne schädigt. Es gibt auch schon viele Fertigprodukte, die diesen Stoff beinhalten (u.a. auch Schokolade). Zudem wird es schon länger in Kaugummis und Bonbons verwendet, um die Zähne besser zu pflegen. Man sollte beim Kauf aber unbedingt darauf achten, dass dann auch tatsächlich nur Xylit und kein anderer Zucker enthalten ist. Andernfalls kann die Wirkung natürlich nicht eintreten. Vor allem bei Kaugummis wird oft noch gewöhnlicher Zucker beigemischt.

 

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