Stadtführungen Berlin Mitte

Berlin hat seinen Touristen einiges zu bieten, weshalb auch gleich zu Beginn empfohlen wird, mehr als 2-3 Tage in der schönen deutschen Hauptstadt zu verbringen. In einer so kurzen Zeit wird man nämlich auf keinen Fall mit den Dingen durchkommen, die man sich anschauen sollte. Im Folgenden sind jedoch ein paar ganz besondere Plätze Berlins zu finden, die man auf keinen Fall von seiner Liste streichen sollte.

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Eine Stadtführung durch Berlin Mitte kann man auf jeden Fall für den Anfang machen, weil man sich dann schon einmal ein bisschen orientieren kann. Wenn man das erledigt hat, sollte man sich auf jeden Fall das Jüdische Museum anschauen. In der Nähe des Checkpoint Charlie in Kreuzberg kann man dieses spektakuläre und nicht ganz umstrittene Bauwerk finden. Symbolisiert wird von dem Gebäude in postmodernem Stil der zerbrochene Davidstern. In den ersten zwei Jahren wurde schon Museum schon von rund 350.000 Menschen besichtigt, obwohl es noch leer stand. Nicht nur der Bau ist bewundernswert, sondern auch der Garten. Hier kommen Betonstelen zum Einsatz, genauso wie beim Denkmal für die ermordeten Juden in Europa.

Auch Friedrichsstadt ist eine Besichtigung wert. Die auffälligsten Bauten findet man hier. Damit sind unter anderem der Deutsche und der Französische Dom gemeint. Zudem sollte man sich das Konzerthaus am Gendarmenmarkt anschauen. Der Begriff Dom wird nur verwendet, weil man eine Kuppelform bewundern kann. Die eigentliche Funktion der Kirche hat nichts mit einem Dom zu tun. Der Gendarmenmarkt ist ein großer Teil der Friedrichsstadt.

Die East Side Gallery bietet jedem Touri einen schönen Mix aus politischen Statements und Pop Kunst. Die Berliner Mauer wurde im Zuge des Mauerfalls und der Wiedervereinigung fast komplett abgerissen. Es existieren aber immer noch Verläufe des Grenzwalls, die man sich auf jeden Fall anschauen sollte. Die East Side Gallery findet man zwischen der Oberbaumbrücke und dem Ostbahnhof. Diese bezeichnet sich selbst als die längste Mauergalerie der Welt und dort können auch immer noch Bilder der auf der Westseite bemalten Mauer begutachtet werden. Diese Stellen sind wirklich sehr spannend. Besonders beliebt ist der Bruderkuss zwischen Breschnew und Honecker. Von hier aus kann man auch gut zur Oberbaumbrücke laufen.

Zu guter Letzt darf auch nicht der Potsdamer Platz fehlen, der viele Jahre die größte Baustelle in Europa war. Heute lässt er sich aber wieder schön anschauen und bietet tiefe Einblicke in die Gebäude. Das Theater am Potsdamer Platz ist inzwischen die bekannteste Sehenswürdigkeit.